(Des)Orientierung
Erschöpfung macht sich breit in St. Louis. Oder vielmehr nur in den Häusern Moll, Englund, Schläfer und Kromer. Wie alte Adelsgeschlechter wurden wir in dieser Orientierungswoche von Veranstaltung zu Veranstaltung gejagt und mussten repräsentieren und präsentieren.
Zunächst gab es den Empfang der Graduate Students, bei dem uns nur Informationen präsentiert wurden so wie auch bei der Einführung der Internationalen Studenten. Mittwochs waren wir dann in unserer Rolle als Teaching Assistants gefragt und wurden über Diskriminierungs- und Belästigungspraktiken aufgeklärt und wie man diese vermeidet.
Dann begann der Pädagogik-Kurs. Dort lernten wir, wie man es schafft, eine Klasse eine Stunde lang permanent zu belustigen (mit Spielen und Quizzes und Umfragen etc.). Dies gipfelte in kurzen "Micro-Teaching"-Präsentationen, die wir Freitagmorgen halten mussten. Ich hielt eine PP-Präsentation über amerikanische und deutsche Stadtflaggen und wurde dafür mit dem Konversationskurs belohnt, den ich auch haben wollte.
Das Mehr an Freiheit bezahle ich nun aber mit einem Mehr an Arbeit, denn meine erste Sitzung findet am Donnerstag statt und bis dahin muss ich alles vorbereitet haben.
Zudem steht das Lesen für die Kurse an und das Weggehen. Allerorten muss man sich also zeigen und durchhalten. Das führt zu starkem Schlafverlangen, was nur selten vollends befriedigt wird.
Ich entdeckte aufs Neue die heilsame Wirkung klassischer Musik als Sedativ und höre seit langem wieder viel und intensiv. Die Musik muss aber auch als Antreiber wirken, denn diese Woche steht der erste Kurs an (The Prosthetic Eye) und ich muss mich um die Betreuung meiner Master's Thesis kümmern.
Das ist der Stand der Dinge, kaum literarisch gewitzt aufgeladen. Qualitatives dann erneut zu anderer Zeit.
Zunächst gab es den Empfang der Graduate Students, bei dem uns nur Informationen präsentiert wurden so wie auch bei der Einführung der Internationalen Studenten. Mittwochs waren wir dann in unserer Rolle als Teaching Assistants gefragt und wurden über Diskriminierungs- und Belästigungspraktiken aufgeklärt und wie man diese vermeidet.
Dann begann der Pädagogik-Kurs. Dort lernten wir, wie man es schafft, eine Klasse eine Stunde lang permanent zu belustigen (mit Spielen und Quizzes und Umfragen etc.). Dies gipfelte in kurzen "Micro-Teaching"-Präsentationen, die wir Freitagmorgen halten mussten. Ich hielt eine PP-Präsentation über amerikanische und deutsche Stadtflaggen und wurde dafür mit dem Konversationskurs belohnt, den ich auch haben wollte.
Das Mehr an Freiheit bezahle ich nun aber mit einem Mehr an Arbeit, denn meine erste Sitzung findet am Donnerstag statt und bis dahin muss ich alles vorbereitet haben.
Zudem steht das Lesen für die Kurse an und das Weggehen. Allerorten muss man sich also zeigen und durchhalten. Das führt zu starkem Schlafverlangen, was nur selten vollends befriedigt wird.
Ich entdeckte aufs Neue die heilsame Wirkung klassischer Musik als Sedativ und höre seit langem wieder viel und intensiv. Die Musik muss aber auch als Antreiber wirken, denn diese Woche steht der erste Kurs an (The Prosthetic Eye) und ich muss mich um die Betreuung meiner Master's Thesis kümmern.
Das ist der Stand der Dinge, kaum literarisch gewitzt aufgeladen. Qualitatives dann erneut zu anderer Zeit.


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